Munizipalität Qwareli

Munizipalität Qwareli

Symbole
Flagge
Flagge
Wappen
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Basisdaten
Staat Georgien
Region Kachetien
Sitz Qwareli
Fläche 1001 km²
Einwohner 30.500 (2021[1])
Dichte 30 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 GE-KA
41.9545.8Koordinaten: 41° 57′ N, 45° 48′ O

Die Munizipalität Qwareli (georgisch ყვარლის მუნიციპალიტეტი, Qwarelis munizipaliteti) ist eine Verwaltungseinheit (etwa entsprechend einem Landkreis) in der Region Kachetien im Osten Georgiens.

Geografie

Verwaltungszentrum der Munizipalität Qwareli ist die Kleinstadt Qwareli. Im Westen grenzt die 1000,8 km² große Munizipalität Qwareli an die Munizipalität Telawi, im Süden an die Munizipalität Gurdschaani, im Osten an die Munizipalität Lagodechi (alle ebenfalls in der Region Kachetien) und im Norden an die Republik Dagestan der Russischen Föderation.

Die Munizipalität erstreckt sich im Bereich der nordöstlichen Flanke des Alasani-Beckens; der namensgebende Fluss Alasani markiert die südwestliche Grenze der Munizipalität. Im Norden steigt das Gelände zum Hauptkamm des Großen Kaukasus an, auf dem die Staatsgrenze zu Russland verläuft. Der höchste Berg in diesem Bereich ist der 3117 m hohe Ninikas-Ziche. Die meisten Ortschaften liegen entlang dem Gebirgsfuß.

Bevölkerung und Verwaltungsgliederung

Die Einwohnerzahl beträgt 30.500 (Stand: 2021). 2014 hatte die Munizipalität 29.827 Einwohner;[2] das war über ein Fünftel weniger als bei der vorangegangenen Volkszählung 2002 (37.658).[3]

Bevölkerungsentwicklung

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Die größten Ortschaften neben der Stadt Qwareli (7739 Einwohner) sind mit jeweils über 1000 Einwohnern die Dörfer Achalsopeli, Enisseli, Gawasi, Sabue, Schilda und Tschikaani (2014).[2]

Die Munizipalität gliedert sich in den eigenständigen Hauptort Qwareli sowie 10 Gemeinden (georgisch temi, თემი beziehungsweise bei nur einer Ortschaft einfach „Dorf“, georgisch sopeli, სოფელი) mit insgesamt 21 Ortschaften:

Gemeinde Anzahl
Ortschaften
Einwohner
(2014)[2]
Achalsopeli 5 4980
Balghodschiani 1 719
Enisseli 1 1424
Gawasi 1 2945
Gremi 3 1196
Kutschatani 3 1726
Mtisdsiri 1 723
Sabue 2 1728
Schilda 1 3927
Tschikaani 3 2720

Sehenswürdigkeiten

In der Munizipalität liegt das bekannte Dorf Gremi, dessen Umland schon in der späten Bronzezeit besiedelt war. Im Mittelalter entwickelte sich Gremi zu einem bedeutenden wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum. 1466 wurde es Hauptstadt des Königreiches Kachetien. Ein bedeutendes Baudenkmal in Gremi ist die Gremier Kathedrale, die 1565 unter König Lewan errichtet wurde. In der Munizipalität befindet sich außerdem die vom georgischen König Parnadschomi im 2. Jahrhundert v. Chr. gegründete antike Stadt Nekressi.

Weblinks

Commons: Munizipalität Qwareli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Munizipalität Qwareli auf der Website der Region Kachetien (georgisch)

Einzelnachweise

  1. Population as of 1 January by regions and self-governed units (Excel--Datei). In: Population as of 1 January by regions and self-governed units. National Statistics Office of Georgia, 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. März 2022; abgerufen am 9. März 2022 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/geostat.ge 
  2. a b c Population Census 2014 (Memento des Originals vom 20. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geostat.ge (englisch)
  3. Population Census 2002 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geostat.ge (englisch)
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Anmerkungen: 1fett kursiv dargestellt, 2 – mit dem Status einer Region, untergliedert in Rajone, 3 – de facto vollständig unter Kontrolle der Republik Abchasien mit abweichender Verwaltungsgliederung, 4 – de facto vollständig beziehungsweise 5 – teilweise unter Kontrolle der Republik Südossetien mit abweichender Verwaltungsgliederung