Montpellier Hérault Rugby

Montpellier Hérault Rugby
Logo
Voller Name Montpellier Hérault Rugby
Gegründet 1986
Stadion GGL Stadium
Plätze 15.697
Präsident Mohed Altrad
Trainer Patrice Collazo
Homepage montpellier-rugby.com
Liga Top 14
2018/19 6. Platz
Heim
Auswärts

Montpellier Hérault Rugby (bis 2009: Montpellier Hérault Rugby Club) ist ein Rugby-Union-Verein aus der französischen Stadt Montpellier im Département Hérault. Er spielt in der höchsten französischen Liga Top 14. Die Heimspiele werden im GGL Stadium ausgetragen.

Geschichte

Der erste Rugbyclub der Stadt, Montpellier Sportif, wurde 1900 gegründet. 1963 folgte Stade Montpelliérain; von diesem spaltete sich 1974 der Montpellier Université Club (MUC) ab, der zwölf Jahre später in die erste Liga aufstieg. Ebenfalls 1986 schlossen sich Stade Montpelliérain und der MUC wieder zusammen und bildeten den Montpellier Rugby Club.

1998 stieg Montpellier in die zweite Liga ab und gewann im darauf folgenden Jahr die Challenge de l’Espérance, einen Pokalwettbewerb für unterklassige Mannschaften. 2003 fügte der Verein seinem Namen die Bezeichnung Hérault bei und führte ein neues Logo mit einer Zistrose ein. Im selben Jahr wurde Montpellier Meister der zweiten Liga Pro D2 und stieg auf. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden im European Challenge Cup nahm der Verein am European Shield teil und gewann diesen Pokal auf europäischer Ebene; im Finale in Parma wurde der italienische Vertreter Rugby Viadana mit 25:19 bezwungen.

Im Juli 2007 zog der Verein in das neu erbaute Stade Yves du Manoir (heute: GGL Stadium) um, das mit einer Kapazität von 12.000 Zuschauern (ausschließlich Sitzplätze) fast doppelt so groß ist als das bisher genutzte Stade Sabathé. 2011 erreichte Montpellier erstmals das Meisterschaftsfinale, verlor aber gegen Stade Toulousain.

Erfolge

Spiel gegen Stade Toulousain (September 2005)
  • Meister Pro D2: 2003
  • Meisterschaftsfinalist: 2011
  • Sieger European Shield: 2004
  • Sieger Challenge de l’Espérance: 1993

Meisterschaftsfinalspiele

Datum Meister 2. Finalist Ergebnis Ort Zuschauer
4. Juni 2011 Stade Toulousain Montpellier 15:10 Stade de France, Saint-Denis 77.000

Spieler

Aktueller Kader

Der Kader für die Saison 2019/2020:[1]

Vordermannschaft (forwards)

Pfeiler

  • Frankreich Grégory Fichten
  • Frankreich Antoine Guillamon
  • Frankreich Mohamed Haouas
  • Georgien Micheil Nariaschwili
  • Georgien Lewan Tschilatschawa

Hakler

  • Frankreich Youri Delhommel
  • Sudafrika Bismarck du Plessis
  • Frankreich Vincent Guidicelli
  • Frankreich Guilhem Guirado

Zweite-Reihe-Stürmer

  • Sudafrika Jacques du Plessis
  • Frankreich Julien Le Devedec
  • Georgien Konstantin Mikautadse
  • Sudafrika Nico Janse van Rensburg
  • Frankreich Paul Willemse

Dritte-Reihe-Stürmer

  • Frankreich Julien Bardy
  • Frankreich Yacouba Camara
  • Frankreich Lucas de Coninck
  • Frankreich Martin Devergie
  • Frankreich Kélian Galletier
  • Frankreich Kévin Kornath
  • Frankreich Fulgence Ouedraogo
  • Frankreich Louis Picamoles
  • Australien Caleb Timu
 

Hintermannschaft (backs)

Gedrängehalb

  • Samoa Kahn Fotuali’i
  • Frankreich Benoît Paillaugue
  • Frankreich Enzo Sanga

Verbindungshalb

Innendreiviertel

  • Frankreich Vincent Martin
  • Frankreich Yvan Reilhac
  • Sudafrika Jan Serfontein
  • Sudafrika François Steyn

Außendreiviertel

  • Sudafrika Henry Immelman
  • Fidschi Nemani Nadolo
  • Fidschi Timoci Nagusa
  • Frankreich Gabriel Ngandebe

Schlussmann

  • Frankreich Anthony Bouthier
  • Frankreich Benjamin Fall

Bekannte ehemalige Spieler

  • Schottland Johnnie Beattie
  • Italien David Bortolussi
  • Argentinien Agustín Creevy
  • Neuseeland Aaron Cruden
  • Frankreich Geoffrey Doumayrou
  • Sudafrika Jannie du Plessis
  • Argentinien Santiago Fernández
  • Argentinien Juan Figallo
  • Georgien Mamuka Gorgodse
  • Schottland Jim Hamilton
  • England Shontayne Hape
  • Georgien Dawid Kubriaschwili
  • Georgien Schalwa Mamukaschwili
  • Neuseeland Justin Marshall
  • Frankreich Nicolas Mas
  • Fidschi Nemani Nadolo
  • IrlandIrland Tomás O’Leary
  • Sudafrika Wynand Olivier
  • Sudafrika Ruan Pienaar
  • Fidschi Akapusi Qera
  • Neuseeland Rene Ranger
  • Frankreich François Trinh-Duc
  • Georgien Giorgi Tschchaidse
  • Neuseeland Anthony Tuitavake
  • Portugal Gonçalo Uva
  • Portugal Vasco Uva
  • Sudafrika CJ van der Linde
  • Australien Nic White

Weblinks

  • Offizielle Website

Einzelnachweise

  1. Effectif. Montpellier Hérault Rugby, abgerufen am 21. November 2019 (französisch). 
Mannschaften der Top 14 in der Saison 2023/24